Die Geschichte von 3D | 3D Fernseher

Die Evolution der 3D Technik und

Beim 1853 erstmals eingesetzten anaglyphischen Verfahren entsteht der 3D Effekt durch unterschiedlich eingefärbte Brillengläser – ursprünglich Rot vor dem rechten und Grün vor dem linken Auge. Der jeweilige Farbfilter des 3d Fernseher löscht das rote beziehungsweise das grüne Filmbild aus. So nimmt der Betrachter mit jedem Auge ein anderes Bild wahr. Obgleich durch die Überlagerung der Bilder im Kopf des Betrachters ein räumlicher Eindruck entsteht, wird die Bildqualität des beim anaglyphischen Verfahren unter anderem durch die roten und grünen Verfärbungen stark beeinträchtigt. Unerwünschte Nebenwirkungen sind unter anderem verwaschene Farben und flimmernde Bilder, die beim Betrachter Schwindelgefühle und Kopfschmerzen hervorrufen können.
Das 1936 erstmals eingeführte Verfahren der Polarisation setzt auf die Filterung des Lichts durch die 3D Brille. Ein Brillenglas lässt die waagerechten, das andere die senkrecht polarisierten Lichtwellen durch. Bei 3D Fernsehern, die mit dieser Technik ausgestattet sind, ist auf dem Panel ein Polarisationsglas angebracht, wobei jede Bildzeile unterschiedlich ausgerichtet ist. Die linke und die rechte Bildinformation werden in den Zeilen abwechselnd dargestellt. Mit der Polarisation lässt sich zwar das beim anaglyphischen Verfahren auftretende Flimmern der Bilder reduzieren, zu den Nachteilen zählen jedoch unter anderem unscharfe Kontraste und eine halbierte Bildauflösung von dem . Der 3D Effekt von wird außerdem beeinträchtigt, sobald der Zuschauer nicht frontal vor dem sitzt oder den Kopf hin und her bewegt. Hier schafft das seit 2007 eingesetzte Active Shutter-Verfahren Abhilfe: Es vereint erstmals einen plastischen Filmgenuss mit satten Farben und scharfen Kontrasten – überzeugende Argumente, auf die auch Samsung setzt.

Eintauchen in die dritte Dimension – mit aktiven Shutterbrillen ( )

Im Vergleich zum passiven Polarisationsverfahren sorgen Shutterbrillen aktiv dafür, dass das für das jeweilige Auge bestimmte Bild auch nur von diesem gesehen wird – also das Bild fürs linke Auge vom linken Auge und umgekehrt. Die Gläser einer Shutterbrille bestehen aus kleinen LCD Schirmen. Empfangen sie ein Infrarotsignal, beispielsweise vom Samsung 3D LED TV3 C8790, öffnen und schließen sich die Gläser im Wechsel synchron zum Fernsehbild – ähnlich wie bei einem Kameraverschluss, daher auch der Name „Shutter“. So werden die Bilder jeweils exakt für das rechte und linke Auge freigegeben. Pro Auge sind es etwa 60 Bilder pro Sekunde, sodass der Betrachter das Öffnen und Schließen nicht bewusst bemerkt. Diese schnelle Bilddarstellung ist notwendig, damit der Zuschauer die Bildfolgen ohne Flackern wahrnimmt. Entscheidend ist dabei, dass das TV-Gerät die Bilder mit 120 Hertz annimmt und abgibt. So erscheint der Film (auf dem )  dreidimensional in voller HD-Qualität – und das bei einem höheren Betrachtungswinkel des .

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